DEHOGA-News: Achtung – Unlizensierte Verwendung des Namens „Ballermann“ kann teuer kommen

Ein Artikel in dehoga-news.de von letzter Woche, geht auf die Markenrechtsverletzung “Ballermann” ein:

Für richtig Stimmung sorgen wollte eines  unserer Mitglieder und nannte die Party, die er in seinem Lokal veranstaltete kurzerhand „Ballermann-Party“. Unter diesem Namen wurde die Veranstaltung auch im Internet und Print-Medien beworben.

Für wenig gute Stimmung sorgte dann ein Anschreiben des Markeninhabers, der von der Veranstaltung Kenntnis erlangt hatte und nun Schadenersatz in Höhe einer entgangenen Lizenzgebühr, die mindestens 550.- € kostet, verlangte.

Zu Recht, denn der Name „Ballermann“ ist umfassend markenrechtlich geschützt, auch und gerade im Zusammenhang mit der Veranstaltung von Partys. Viele wissen das nicht und geraten so ungewollt in eine Markenrechtsverletzung.

Denn auch hier gilt: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ . Wir empfehlen daher, wenn auch Sie eine Party unter diesem Titel veranstalten wollen, vorher eine Lizenz zu erwerben (Infos dazu unter www.ballermann.de), oder aber auf diesen Namen ganz zu verzichten.

Wichtig ist in diesen und anderen Marken- und Wettbewerbsstreitigkeiten, schnell zu reagieren. Oft ist das Anschreiben, mit dem eine Markenrechts-, Urheberrechts- oder Wettbewerbsverletzung geltend gemacht wird, bereits vom Anwalt, der neben Schadenersatz auch Unterlassungsansprüche sowie die Kosten der anwaltlichen Inanspruchnahme geltend macht. Läßt man die gesetzten Fristen untätig verstreichen, wird es meist teuer.

Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten, setzen Sie sich umgehend mit uns zwecks Prüfung und Beratung in Verbindung. Oftmals lassen sich die Kosten, falls sie zu Recht geltend gemacht werden, dann im Verhandlungswege reduzieren. So auch in dem eingangs erwähnten Fall.

Ungewöhnlich aber sehr fair war – bei allem Ärger – das Vorgehen im Falle der eingangs erwähnten Ballermann-Party. Hier erhielt der Gastronom zunächst ein Informationsschreiben des Markeninhabers, verbunden mit dem befristeten Angebot, die Veranstaltung „nachlizensieren“ zu lassen.

Quelle: dehoga-news.de

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