Michael Wendler: Zwischen Pokertisch und Gerichtssaal

In dieser Woche hat sich Michael Wendler am Pokertisch in Stefan Raabs Sendung Sympathien verschafft. Mit gutem Geschick konnte sich der Wendler gut durch die Sendung bringen. Das ein oder andere Rededuell mit Raab hat der König des Popschlagers ebenfalls gut gemeistert. Das gelungene Pokerface hat Michael Wendler keine Mühen gemacht.

Doch neben TV- und Gesangsauftritten muss Michael Wendler sich derzeit auch um juristische Dinge kümmern..

Gleich drei Gerichtsverfahren laufen lt. Medienberichten aktuell rund um Michael Wendler. Am Donnerstag, den 13. September, begannen vor dem Duisburger Landgericht zwei neue Zivilprozesse gegen den Schlagersänger. Ein dritter läuft bereits in Spanien.

Seine Ehefrau sei jedoch die Prozessgegnerin in den Fällen, da sie die Geschäfte von Michael führt. Laut derwesten.de klagen ein Thüringer Landwirte-Verein, ein ehemaliger Tourbegleiter und eine Café-Betreiberin auf Mallorca. Insgesamt stehen damit rund 300.000 Euro im Raum.

Die erste Anklage kommt von den „Eichsfelder Freunden“ aus Thüringen. Diese hatten Michael Wendler beim ansässigen Bauernmarkt als Stargast geladen. Wendler trat angeblich nicht nur mit 45-minütiger Verspätung auf, sondern beendete seinen Auftritt auch bereits nach nur einem gespielten Song. Grund für die schnelle Abreise war ein Fehler in der Technik. Die Eichsfelder Freunde fordern nun die 12.000 Euro, die sie vorab für den Auftritt bezahlen mussten, zurück. Wer die Schuld am Versagen der Technik trägt, ist noch nicht geklärt.

Die zweite Klage kommt von einem ehemaligen Tourbegleiter Wendlers. Dieser fordert eine Provision von 230.000 Euro für vermittelte Aufträge. Claudia Norberg sieht dies jedoch ganz anders. Der Kläger solle seinerseits dem Management von Wendler noch 65.000 Euro schulden. Der Ausgang dieses Verfahrens ist ebenfalls noch offen.

Die dritte Klage kommt aus Mallorca. Hier wollte eine Deutsche ein Wendler-Café eröffnen und vereinbarte mit dem Management Wendlers 100.000 Euro für das Namensrecht. Ein Drittel dieses Betrages sei bereits bezahlt worden. Danach kam das Geschäft jedoch nicht zustande, so dass die Dame dieses nun zurück fordert. Wendlers Management hingegen fordert seinerseits den restlichen Betrag ein, da es keine Schuld am Scheitern der Vereinbarung erkennen kann.

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